Presse


Veröffentlichung vom:
01.10.2019

Die 1. Mannschaft siegt gegen Pfullingen II


Mit einem überzeugenden 5,5:2,5-Sieg gegen Pfullingen II ist unsere erste Mannschaft am letzten Sonntag sehr gut in die neue Saison gestartet.

Da Pfullingen nur zu siebt angetreten war, gingen wir durch einen kampflosen Punkt für Heinz Englmeier an Brett 2 unmittelbar in Führung. Nach einiger Spieldauer kam durch einen Remisschluss in ausgeglichener Stellung von Udo Scharrer an Brett 4 ein halber Punkt hinzu. Noch vor der Zeitkontrolle konnten Günter Kunert an Brett 3 und unser neues Spitzenbrett Andreas Reuss die Führung zur vorentscheidenden 3,5:0,5-Führung ausbauen: Günter Kunert gelang es in zugespitzter Stellung, den Angriff seines Gegners auszukontern und sich entscheidenden Materialvorsprung zu sichern. Andreas Reuss konnte in einer komplexen und schwer einzuschätzenden Stellung durch aktives Figurenspiel entscheidende Drohungen aufstellen. Dem unabwendbaren Materialverlust entkam sein Kontrahent nur durch Partieaufgabe.

Den nächsten nkt steuerte nach der Zeitkontrolle Jens-Peter Schulz an Brett 8 bei. In für ihn sehr gedrückter Stellung verlor sein Gegner etwas den Überblick und büßte entscheidendes Material ein. So waren die beiden etwas unglücklichen Niederlagen von Franz Speicher an Brett 6 und Hans Schreiber an Brett 7 leicht zu verschmerzen: Während Hans Schreiber seinen schön vorgetragenen Königsangriff leider nicht mit voller Konsequenz durchzuziehen vermochte, verpasste Franz Speicher vor der Zeitkontrolle den Übergang in ein vorteilhaftes Endspiel. Das stattdessen entstandene Springerendspiel bot nur noch wenige Remischancen. Den Schlusspunkt an Brett 5 setzte Michael Ramin: In zweischneidiger Stellung setzte seine Gegnerin voll auf einen Qualitätsgewinn. Hierdurch vernachlässigte sie allerdings die eigene Königssicherheit, was alsbald zu einem entscheidenden Mattangriff führte.

Am 27.10. folgt die nächste Partie gegen Hohentübingen I, die ebenfalls mit einem Sieg in die Saiso.
Autor: Sf Jens-Peter

Veröffentlichung vom:
22.09.2019

2. Mannschaft verliert gegen Top-Favorit Deizisau III


Den Anfang bei den Verbandsspielen dieser Saison machte am heutigen Sonntag die 2. Mannschaft in der Bezirksliga B Neckar/Fils. Die Wiederaufsteiger empfingen zu Hause die Topfavoriten aus Deizisau (3).

Erwartungsgemäß verlor man trotz entschlossener Anstrengungen und manch harten Kampfes 2:6, wobei die Esslinger Zähler sämtlich aus Punkteteilungen resultierten:

Bernd M. Stüben remisierte als erster an Brett 4 durch Zugwiederholung gegen einen klar stärkeren Gegner. (An allen Brettern waren die Deizisauer mit ihren DWZ-Werten deutlich überlegen!) Ihm folgte, ebenfalls mit guter Leistung, Ronald Hahnke, ersatzbedingt aufgerutscht an Brett 7. Ersatzspieler Dietrich Hauser verlor am 8. Brett, bevor unser Spitzenbrett Jens-Peter Schulz für einen weiteren abgetrotzten halben Punkt sorgte.

Mannschaftsneuling Hannes Hägele zahlte sodann Lehrgeld an Brett 6, und auch am Nachbarbrett Nr. 5 musste Suat Duran eine Niederlage hinn>Harald Blum am 2. Brett remisierte wiederum seine Partie, wobei sich die Umstehenden im spannenden Endspiel noch Hoffnung auf den ersten vollen Punkt für Esslingen gemacht hatten. Zuletzt stellte Mannschaftkapitän Jochen Fuchs (Brett 3) das Spielen ein, nachdem er durch zwei Patzer leider ein klar auf Remis stehendes Leichtfigurenendspiel rettungslos verdorben hatte und die Zwecklosigkeit weiteren Widerstands offensichtlich wurde.

Die Saison ist noch lang! Die Siege mit dringend notwendigen Punkten im von vornherein absehbaren Abstiegskampf müssen gegen andere Mannschaften eingefahren werden!
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
02.08.2019

Turnierreisebericht vom Kopenhagener Schachfestival in Helsingør (DK)


Dieses Jahr stand für den Berichterstatter eine Turnierurlaubsreise in den Norden an. In Helsingør auf der dänischen Hauptinsel Seeland, direkt am Øresund gegenüber Schwedens Küste und nördlich von Kopenhagen gelegen, fand vom 20. bis 28. Juli 2019 das nach der Hauptstadt benannte Schachfestival statt – oder auch, nach dem Hauptsponsor, das Xtracon Chess Open (früher: Politiken Cup).

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Im nordeuropäischen Raum ist es traditionell sicherlich eines der größten und bekanntesten Open. Auch hier in dieser Tourismusregion verbinden sich in hervorragender Weise eine zur Erholung wie geschaffene Landschaft, touristische Highlights, wie z. B. das UNESCO-Weltkulturerbe Schloss Kronborg (auch bekannt als Hamlet-Schloss, da William Shakespeare hier die Handlung seines bekannten Dramas um den Dänenprinzen spielen ließ) und diverse Möglichkeiten für freizeitsportliche Aktivitäten.

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Das Turniergelände liegt sehr reizvoll auf der grünen Wiese, unter anderem mit benachbartem Golfplatz und in unmittelbarer Nähe zum Strand. Es handelt sich um ein Tagungszentrum mit mehreren Gebäudeteilen, darunter auch ein Gästehaus sowie eine gastronomische Einrichtung. Als Turnierteilnehmer konnte man auch Halb- oder Vollpension buchen. (Der Berichterstatter hatte allerdings anderweitig in einem Strandhotel in Ortsnähe Unterkunft gefunden, das fußläufig durch einen waldigen Schlosspark zu erreichen war.) Jeden Tag wurden (für dänische Verhältnisse preiswerte) qualitativ sehr annehmbare Tagesgerichte und Büfettspeisen in üppiger Auswahl angeboten.

Da"fürstlich" Startgeld von umgerechnet etwa 142,- € spiegelt die insgesamt deutlich teureren Lebensverhältnisse in Dänemark wider. Dafür wurden zumindest die an mehreren Verpflegungsstationen gestellten Getränke wie Kaffee, Tee und Eiswasser während der Turnierdauer in unbegrenzter Menge kostenlos abgegeben.

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In diesem Jahr starteten 368 Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Nach den naheliegenderweise besonders zahlreichen Vertretern der skandinavischen Nationen war Deutschland mit 38 Spielern und Spielerinnen repräsentiert. Das mit 82 Mitspielern am stärksten vertretene Elopunkte-Segment war das der Spanne von 1800 bis 1999 Elo. Aus unserem Verbandsgebiet nahm noch der für die SF Deizisau spielende GM Dmitrij Kollars teil (Setzlistenplatz Nr. 15). Unter den weiteren gemeldeten 86 Titelträgern fällt auch der illustre Name des Altmeisters GM Jan Timman auf (Setzlistenplatz Nr. 19). An Nr. 1 gesetzt war GM Nils Grandelius aus Schweden, als hier bester Deutscher GM Rasmus Svane an Setzlistenplatz Nr. 9.

Zum Begleitprogramm des zehnrundigen Turniers an neun Spieltagen gehörten auch hier Simultan- und Blitzschachveranstaltungen, ein Problemlösungswettbewerb sowie eine Lesung von GM Jan Timman aus The Longest Game (über die WM-Kämpfe Karpow-Kasparow).

Das Xtracon Open ist traditione der doch beachtlichen Teilnehmerzahl, nicht in ein A- und B-Turnier unterteilt! Eine weitere Besonderheit ist sicherlich, dass in über einem Dutzend (!) Räumen (und das auch noch über unterschiedliche Gebäudeteile verteilt) gespielt wurde! Der Vorteil ist dabei eine wirklich einwandfreie Turnierruhe mit sehr geringer Geräuschkulisse und reduzierter Unruhe im Gesichtsfeld durch deutlich weniger Kommen und Gehen von Spielern und Kiebitzen. Die Nachteile sind aber andererseits das Fehlen der typischen Großturnieratmosphäre und – für den einen mehr, für den anderen weniger – die langen und zum Teil bis zum Schluss, trotz Ausschilderungen, verwirrenden Wege durch lange Gänge, über Innenhöfe, Treppen rauf und runter, um sich zwischen den einzelnen Sälen, Räumen, Toiletten und Getränkestationen zurechtzufinden. Für einen Spieler, der sich eher an den hinteren Brettern tummelt, war so weniger daran zu denken, während der eigenen laufenden Partie sich mal eben zwischendurch die Beine zu vertretentern kiebitzen zu gehen.

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Der Berichterstatter selbst startete an Platz Nr. 267 und hatte es in der ersten Hälfte des Turniers überwiegend mit Gegnern um und deutlich über 2000 Elopunkten zu tun – obwohl hier zuweilen noch echten Widerstand leistend, war leider kein Stich zu machen. Die zweite Turnierwochenhälfte gegen etwa Gleichstarke oder aber Schwächere (wobei hierunter auch Kinder und Jugendliche zählen, die erfahrungsgemäß eine sehr volatile Wertungszahl aufweisen) brachte mit streckenweise bestürzend dürftigen Leistungen die persönliche Turnierperformance an den Rand eines Debakels. Die am Ende vier erzielten Punkte aus zehn Partien, mit Schlussranglistenplatz 276, sind als klarer Misserfolg zu werten, da bei einem Gegnerstärkeschnitt von 1754 Elo knapp 5 Punkte noch der Erwartung entsprochen hätten.

Das Turnier gewann mit 8,5 Punkten allein an der Spitze der 13-jährige indische GM R. Praggnanandhaa! – derselbe, der erst vergangenes Jahr in St. Ulrich in Südtirol zu einem der jüngstehachgeschichte graduierte.

Trotz der eigenen sportlichen Negativbilanz war diese Turnierteilnahme in Dänemark eine schöne und wertvolle Erfahrung mit interessanten Begegnungen und im Vergleich zu den bisherigen Turnierbesuchen mal etwas anderes.

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zur Turnierseite
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
12.06.2019

Saisonziele erreicht und auf Wachstumskurs


Wohl nicht zuletzt wegen drückender Hitze war die satzungsgemäß zum 4. Juni einberufene Mitgliederversammlung im Rittersaal des Trödlers zur Burgschenke zwar weniger gut besucht als sonst, doch schon die einleitenden Worte des Vorsitzenden Bernd M. Stüben machten deutlich, dass der SV Dicker Turm Esslingen nach wie vor ein attraktiver Verein auf Wachstumskurs mit regem und erfolgreichem Spielbetrieb ist:

Sechs Neueintritte sind für den jährlichen Mitgliederzuwachs ein neuer Rekord der letzten Jahre. Die nun zum zweiten Mal über die ganze Saison veranstaltete Schnellschachmeisterschaft trug wieder wesentlich zur besonderen Belebung des dienstäglichen Spielabends bei: rund 20 Teilnehmer – darunter auch einige Gäste – tummeln sich regelmäßig an den Brettern mit 15-Minuten-Wettkampfpartien. (Das Turnier ist noch nicht beendet, die Siegerehrung wird beim kommenden Sommerfest nachgeholt.)

Spielleiter Jens-Peter Schulz bilanzierte die vergangene Saison der vier im Verbandsspielbetrieb aktiven Mannschaften. Fast alle Saisonziele wurden mehr als zufriedenstellend erreicht: die 1. Mannschaft hielt in der Landesliga mit einem angesichts denkurrenz sehr guten 5. Platz die Klasse und wird damit in der nächsten Saison wieder die einzige Esslinger Vertreterin in der Landesliga sein. Die 2. Mannschaft schaffte souverän den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga, und die Spieler der Vierten etablierten sich als Aufsteiger in der A-Klasse. Auf der Negativseite steht der Abstieg der 3. Mannschaft aus der Kreisklasse, der hauptsächlich einigen unvorhergesehenen Ausfällen unter den Stammkräften geschuldet war.

Als interne Turnierhighlights nannte Jens-Peter Schulz die beliebten traditionellen Blitzschachwettkämpfe zum Tag der Deutschen Einheit, zu Weihnachten, Neujahr und Ostern.

Jugendleiter Gerhard Limley berichtete von den jüngsten sehr erfreulichen Turniererfolgen seiner Schützlinge, was der Verein mit seiner Jugendarbeit weiterhin fördern will. (Das Jugendtraining findet vor den Spielabenden dienstags ab 18 Uhr statt.)

Nach der Entlastung des Vorstands wurden in den Wahlen alle Funktionsträger in ihren Ämtet.

Bernd M. Stüben schloss die Sitzung mit der sportlichen Zielvorgabe, dass der Verein mit seinem regen Spielbetrieb für Neueinsteiger aller Spielstärken so attraktiv werde, dass bis hinauf zur Landesliga langfristig in allen Klassen des Verbands mit eigenen Mannschaften gespielt werden könne.
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
25.04.2019

Osterblitzturniermeister JP Schulz


Das diesjährige Osterblitzturnier 2019 hat Jens-Peter Schulz gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!
Autor: Sf Suat

Veröffentlichung vom:
25.04.2019

Die 1. Mannschaft verliert knapp um den 4. Platz gegen Bebenhausen II


Am 14.04. unterlag unsere 1. Mannschaft im inoffiziellen Duell um den 4. Platz gegen Bebenhausen II knapp mit 3,5 zu 4,5.

Leider musste Michael Ramin kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen absagen, weswegen wir das 5. Brett kampflos abgeben mussten. An den Brettern 2 - 4 von Günter Kunert, Udo Scharrer und Andreas Kiefer ergaben sich jeweils ausgeglichene Mittel- bzw. Endspielstellungen, die konsequenterweise allesamt remis endeten. Auch bei Hans Schreiber an Brett 7 endete die kämpferische Partie schließlich im Remishafen.

Etwas unter die Räder kam hingegen Bernd Stüben an Brett 8, der gegen seine junge Gegnerin aus der Eröffnung heraus unter Druck geriet und diesen die ganze Partie über bis zum Zusammenbruch der Stellung nicht mehr abschütteln konnte. Heinz Englmeier am Spitzenbrett hielt uns im Spiel, indem er sein druckvolles Spiel schließlich in ein günstigen Endspiel und damit in den Anschlusstreffer umwandeln >
Jedoch ließ sich bei Jens-Peter Schulz an Brett 6 kein voller Punkt mehr realisieren, da spätestens bei der Abwicklung aus dem Damenendspiel in ein Bauernendspiel eine theoretische Remisstellung entstand. So verblieb es am Ende bei einer denkbar knappen Niederlage.

Trotz der Abschlussniederlage war es für unsere 1. Mannschaft eine sehr gelungene Saison. Durch mannschaftliche Geschlossenheit, viel Kampfgeist und einigen Geistesblitzen an den ersten beiden Brettern stand schon vergleichsweise früh fest, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben würden.

Auf ein neues in der nächsten Saison! Verweis zur Abschlusstabelle
Autor: Sf Jens-Peter

Veröffentlichung vom:
10.04.2019

Die 2. Mannschaft verliert gegen Wernau II mit 3:5


In der letzten Runde der Kreisklasse ging der Ruf der Unbesiegbarkeit in dieser Saison leider verloren: Die 2. Mannschaft vermochte nach dem schon zuvor feststehenden Aufstieg offensichtlich nicht mehr die nötigen Kräfte und den unbedingten Siegeswillen für den krönenden Abschluss zu mobilisieren: sowohl was die Mannschaftsstärke anbelangt (nur sieben Mann konnten wir aufstellen), als auch im Hinblick auf die individuell abzurufende Spielstärke und Konzentration, denn halbe bis ganze Punkte wurden in so manchem Partieverlauf mehr oder weniger hergeschenkt!

Allen voran der Berichterstatter an Brett 3 muss sich da an die eigene Nase fassen: so konnte er doch den Gewinn eines klar vorteilhaften Turmendspiels nicht realisieren und musste zuletzt zähneknirschend in ein Remis einwilligen.

Das Unentschieden von Inge Bardili am 6. Brett ist unter allen vier Punkteteilungen des Mannschaftskampfes (wozu noch die Partien von Guntram Doleschal an Brett 4 und Bernd Hempel am 7. Brett zählen) zweifellos als Erfolg zu werten, da es doch gegen einen Spieler mit deutlich höherer DWZ errungen wurde.

Niederlagen erlitten Bernd Stüben (Brett 2) und Gerhard Limley (Brett 5).

An diesen wie jenen Brette sich der Spielbeobachter nach den jeweiligen Zwischenbilanzen der Eröffnungs- und Mittelspielabschnitte der Partien überwiegend bessere Resultate ausgerechnet.

Eine besonders positive Erwähnung als Ausnahmeerscheinung des Spieltages verdient unser Spitzenbrett mit Harald Blum, der nicht nur mit dem einzigen vollen Punkt für den Dicken Turm sondern auch mit der Art und Weise des belohnten zum Durchknetens seines Endspiels mit Turm und Läufer glänzte. Nach etlichen vorangegangenen Remisangeboten seines Wernauer Gegenübers konnte er, lange nachdem alle anderen Bretter schon ausgespielt waren, einen Freibauern schließlich gewinnbringend durchmarschieren lassen. Dieser schöne Einzelerfolg war für das Gesamtergebnis freilich nur noch Kosmetik.

Wernau II, in der Hoffnung auf einen Relegationsplatz, trat zwar auch nicht ganz in Stammbesetzung an, dafür aber vollzählig und offenkundig durch die Bank voll motiviert. Mit dem kampflosen Punkt zu Beginn im Rücken konnte es die naheliegende Mannschaftstaktik fahren, an etlichen Brettern Remis abzutrotzen und auf Konter zu lauern.

Trotzdem kann die 2. Mannschaft, wenn diese Enttäuschung des letzten Spieltags verdaut und mancher Ärger bei der heimischen Analyse der Partien verraucht ist, auf eine unter dem Strich nun wirklich sehr gut verlaufene Saison zurückblicken mit einem Start-Ziel-Sieg zum direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga – was vor Beginn der Spielzeit auch nicht jeder so erwartet hätte, lag man im DWZ-Spielstärkeschnitt doch bloß an fünfter Stelle und zählte so gesehen nicht zum engeren Favoritenkreis.
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
25.03.2019

Die 2. Mannschaft vor dem Wiederaufstieg in die Bezirksliga!


Die Zweite Mannschaft sichert sich bereits am vorletzten Spieltag den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga!

Zwar trennte man sich vergangenen Sonntag, am 24.03.19, auswärts nur mit einem (zunächst noch etwas enttäuschenden) Unentschieden vom Gastgeber SC Ostfildern 2, doch verlor parallel der bisherige direkte Verfolger Wernau zuhause gegen Altbach! Mit dies""Schützenhilf"" liegt die immerhin nach wie vor unbesiegte Zweite vor dem letzten Spieltag in zwei Wochen uneinholbar auf dem ersten Platz der Kreisklassentabelle.

Die Begegnung in Ostfildern lief im Einzelnen wie folgt ab:

Zuerst endete die Partie am 8. Brett unseres bewährten Ersatzmanns Bernd Hempel mit einem den ersten halben Punkt sichernden Remis.

Aufgerückt an Brett 5 sorgte Guntram Doleschal für den ersten vollen Punkt: Eine verheerend wirkende Springergabel mit Damengewinn entschied die Partie relativ mühelos und deutlich.

Ebenso ungefährdet konnte Jochen Fuchs (Brett 3) die Partie für sich entscheiden, nachdem er schon aus der Eröffnung heraus die Qualität gewonnen hatte und dieses Übergewicht Schritt für Schritt weiter ausbauen konnte – bis zum Matt, was sich der junge Gegner zeigen lassen wollte.

Danach drohte die Begegnung aber wider Erwarten zu kippen:

An Brett 2 überzog Bernd Stüben ein Damenendspiel, nachdem er daene Remisangebot allzu optimistisch abgelehnt hatte, wie sich leider herausstellen sollte. Nach Damenabtausch entschied letztlich der schnellere Freibauer des Gegners die Partie.

Gerhard Limley (Brett 6) verlor unglücklich nach einer kleinen aber entscheidenden positionellen Ungenauigkeit und kam so in ein nachteiliges Turm-Leichtfiguren-Endspiel.

Und an Brett 4 musste Suat Duran überraschend die Waffen strecken. Ein Freibauer eskortiert von seiner Dame war eigentlich schon weit ins gegnerische Lager Richtung Grundlinie vorgedrungen - doch im Gegenzug rollte das Dame-Springer-Gespann des Gegners Suats Königsstellung von hinten auf und trieb den König ausweglos in die feindliche Bauernlinie.

Drei unerwartete Niederlagen in Folge mussten verdaut werden und drohten den sonnigen Spieltag zu verhageln.

Aber am 7. Brett errang Inge Bardili schließlich den äußerst wichtigen dritten Siegpunkt. Souverän erzwang sie mit zwei verbundenen Freibauern die Entg im Endspiel.

Am Spitzenbrett blieb es Harald Blum nun nur noch übrig, nach zähem Ringen in die Punkteteilung einzuwilligen, nachdem alle ambitionierten Versuche, die sich früh anbahnende Remisstellung doch noch irgendwie zu unseren Gunsten ins Ungleichgewicht zu bringen, gescheitert waren.

4:4 endete also das Auswärtsspiel – und so wurde es doch noch ein Happyend!
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
16.03.2019

Die 1. Mannschaft besigteden Gast aus Pfullingen II mit 4,5:3,5.


Am vorletzten Spieltag der Landesliga kam unsere erste Mannschaft zu einem unaufgeregten 4,5:3,5 Heimsieg gegen den Gast aus Pfullingen II.

Da die Gastmannschaft, die sich ebenfalls schon vor dem Abstieg gerettet hatte, nur zu siebt angetreten war, stand es gleich zu Beginn 1:0 für uns. Der Matchwinner in dieser Begegnung war Hans Schreiber, der sich an Brett 7 zunächst mit einem taktischen Angriff seines Gegners konfrontiert sah, diesen aber souverän parierte und anschließend seinerseits seinen Gegner auskonterte.

Durch dieses frühe 2:0 konnten Heinz Englmeier am Spitzenbrett, Günter Kunert an Brett 2, Udo Scharrer an Brett 3, Jens-Peter Schulz an Brett 5 und Jan Albruschat an Brett 6 ihre sehr ausgeglichenen Mittelspielstellungen nach und nach jeweils remis geben, was bereits den Mannschaftssieg mit 4,5 Punkten bedeutete.

Etwas unglücklich verlief hingegen die Begegnung von Bernd Stüben an Brett 8. In einer sehhneidigen und taktisch angelegten Partie verblieb Bernd leider mit zwei Minusbauern, nachdem sich der taktische Pulverdampf gelegt hatte. Trotz hartem Kampf ging die Partie schließlich im Endspiel verloren.

Anschließend feierten wir die gelungene Saison und den vorzeitigen Klassenerhalt mit einem gemeinsamen Essen in einer Gaststätte am Esslinger Marktplatz.
Autor: Sf Jens-Peter

Veröffentlichung vom:
13.02.2019

Die 1. Mannschaft schafft den Klassenerhalt in der Landesliga!


Die 1. Mannschaft schafft vorzeitig den Klassenerhalt! Mit einem hart erkämpften 4,5 : 3,5 gegen den direkten Abstiegskonkurrenten aus Kirchentellinsfurt sicherte sich die 1. Mannschaft am letzten Sonntag vorzeitig den Verbleib in der Landesliga.

Den Auftakt gegen den in nahezu Bestbesetzung angetretenen Gast machte nach gut drei Stunden Spieldauer Harald Blum an Brett 8. In einer allenfalls leicht besseren Stellung gab er dem wiederholten Remiswerben seines Gegners schließlich nach. Weitere Ergebnisse gab es erst in der unmittelbaren Zeitnotphase zu verzeichnen.

Michael Ramin an Brett 3 brachte unser Team, das auf zwei wichtige Stammkräfte verzichten musste, zum ersten Mal in Front. Sein Gegner vermochte gegen Michaels Druckspiel keine adäquaten Lösungen zu finden und überschritt kurz vor der Zeitkontrolle die Zeit.

Günter Kunert an Brett 2 legte in seiner unnachahmlichen Art mit dem zwischenzeitlichen 2,5 : 0,5 nach: Über Zentrumskontrollnienbeherrschung drang er schließlich in die gegnerische Stellung ein und sicherte sich bei anhaltendem Druck den auch dieses Mal wieder entscheidenden Kunert-Bauern.

Etwas ungünstig verlief dieses Mal leider die Begegnung am Spitzenbrett: Heinz Englmeier geriet mit den scharzen Steinen zusehends auf dem Königsflügel unter Druck und konnte die gegnerischen Drohungen nur noch mit entscheidendem Materialverlust abwenden.

Einen sehr wichtigen halben Punkt steuerte Jan Albruschat an Brett 5 bei. Gegen seinen deutlich höher gerateten Gegner konnte er nahezu das gesamte Material abtauschen, sodass seinem Gegner im Springerendspiel keine realistischen Gewinnansätze verblieben.

Unglücklich verlief hingegen die Partie von Hans Schreiber an Brett 6: In einer zweischneidigen Stellung, die für Hans sehr aussichtsreich erschien, fand er in zugespitzter Situation leider nicht die beste Fortsetzung, weswegen er von seinem starken Gegner schließlich ausgekontert wurde. Jens-Peter Schulz an Brett 4 sah sich über 30 Züge hinweg in einem Turm-Läufer-Endspiel massivem Druck seines Gegners ausgesetzt. Dieser vermochte es jedoch trotz Zeitvorsprungs nicht, die richtige Strategie zu entwickeln, um die Festung zu knacken. Im Turmendspiel unterliefen ihm einige unsaubere Züge, die zu zweischneidigem Spiel führten. In Anbetracht der Mattdrohungen, die sich auf einmal auf dem Brett befanden, verlor er vollends den Überblick und konnte dem Matt schließlich nur durch Aufgabe zuvorkommen.

Bei einem Zwischenstand von 4:3 konnte sich Franz Speicher an Brett 7 schließlich den Luxus leisten, auf Geheiß des Mannschaftsführers in seinem gewinnträchtigen Läuferendspiel mit Mehrbauern Remis anzubieten, was sein Gegner annehmen musste.

Damit stand gegen 15.00 Uhr der Klassenverbleib in dieser Saison fest!
Autor: Sf Jens-Peter

Veröffentlichung vom:
03.02.2019

Die 2. Mannschaft besigte im Derby den TSV/RSK II


In der 6. Runde der Kreisklasse Esslingen/Nürtingen am 03.02.19 erreichte unsere Zweite einen deutlichen Auswärtssieg im Stadtderby gegen die Schachfreunde der 2. Mannschaft vom TSV/RSK.

Der graue und nasskalte Wintermorgen fing insofern scho""gut an"", als der Dicke Turm in Stammbesetzung mit zwei kampflosen Punkten an den Brettern 2 und 5 (von Bernd Stüben und Gerd von Olnhausen) in die Begegnung mit einem komfortablen""Polster"" startete.

Die erste ausgespielte Entscheidung fiel sodann an Brett 8: Inge Bardili vereinbarte im ausgehenden Mittelspiel ein objektiv vertretbares Remis gegen den Ersatzmann des RSK.

Für den ersten erspielten vollen Punkt sorgte an Brett 7 einmal mehr Gerhard Limley. Mit einem Turm mehr war das souverän erreichte Endspiel nur noch die sprichwörtliche Frage der Technik.

Am Spitzenbrett einigten sich bald danach Harald Blum und sein ersatzbedingt aufgerückter Gegner auf die gerechte Punkteteilung.

Nun standen bereits vier Punkte für den Dicken Turm zu Buche, es reichte also an den verbliebenen drei Brettern ein halber Punkt, um den Sack endgültig zuzumachen.

Diesen holte am 4. Brett Suat Duran in der Schlussphase seiner Partie mit verkeilten Bauernketten.

An den Brettern 3 (Jochen Fuchs) und 6 (Guntram Doleschal) konnten weitgehend ungefährdete Siegpunkte eingefahren werden, so dass es zum Schluss 6,5:1,5 str>
Esslingens Zweite steht so auch weiterhin ""mit reiner Weste"" wie zementiert auf dem ersten Tabellenplatz – aber die verbleibenden drei Spieltage gegen die Verfolger auf den weiteren Plätzen werden sicherlich noch zu ernsten Herausforderungen!
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
26.01.2019

Die 1. Mannschaft verliert gegen den Aufstiegsfavoriten aus Wernau.


Am 13.01. musste sich unsere 1. Mannschaft gegen den Aufstiegsfavoriten aus Wernau nach hartem Kampf und einigen verpassten Chancen knapp mit 3:5 geschlagen geben.

Wernau hat zur Realisierung seiner Aufstiegsambitionen mehrere auswärtige Spieler verpflichtet, sodass die Begegnung nicht in den aus den letzten Jahren gewohnten Bahnen verlief. An den ersten beiden Brettern sahen sich unsere beiden Spitzenspieler Heinz Englmeier und Günter Kunert einem Fidemeister beziehungsweise einem Internationalen Meister gegenüber. Beide Spitzenbretter hielten nach hartem Kampf aber problemlos stand und konnten jeweils ein herausragendes Remis erzielen.

Ebenfalls remis endete die Partie von Jens-Peter Schulz an Brett 6, nachdem trotz verteilter Chancen auf beiden Seiten kein entscheidender Vorteil erzielt werden konnte. Die verrückteste Partie des Tages spielte mit Sicherheit Michael Ramin an Brett 5: Bei gegensätzlichen Rochaden und beidseitigem Königsangriffckelte sich ein offener Schlagabtausch mit vielfältigen taktischen Möglichkeiten. Zwischenzeitlich sah es so aus, als ob der Angriff von Michaels Gegner durchdringen konnte. In der Zeitnotphase fand dieser jedoch nicht die richtige Fortsetzung und musste sich mit einer dreimaligen Zugwiederholung begnügen.

Einen tragischen Verlauf nahm die Partie von Hans Schreiber an Brett 7. Durch überzeugendes und druckvolles Spiel konnte er gegen seinen starken Gegner in ein vorteilhaftes Endspiel mit einem Mehrbauern abwickeln. Durch ein endspieltaktisches Manöver, das Hans leider übersehen hatte, ging die Partie dann überraschend doch noch verloren. Den zwischenzeitlichen Ausgleich konnte Andreas Kiefer an Brett 4 wiederherstellen, nachdem sein deutlich höher gerateter Gegner in der Zeitnotphase dem druckvollen Spiel von Andreas nichts mehr entgegensetzen konnte.

Leider ging nach der Zeitnotphase die Partie von Udo Scharrer an Brett 3 verloren, da er im Partieverlauf in einpassive Stellung geraten war und schließlich einen Bauern verlor, der sich letztlich als entscheidend erwies. Franz Speicher an Brett 8 konnte dem Druck seines Gegners in einem extrem schwer zu spielenden Endspiel leider nicht auf Dauer standhalten, weswegen auch dieser Punkt verloren ging.

Mit etwas Glück wäre in dieser Begegnung zumindest ein Punkt möglich gewesen. So blieb der starke spielerische Auftritt unserer Mannschaft leider ohne zählbaren Erfolg.
Autor: Sf Jens-Peter

Veröffentlichung vom:
21.01.2019

Turnierbericht vom 31. Staufer-Open 2019 in Schwäbisch Gmünd


Mit Robert Schulz und dem Berichterstatter fanden sich vom Dicken Turm zwei Teilnehmer gleich zu Jahresanfang im schönen Schwäbisch Gmünd ein, um das beliebte Traditionsturnier mit dem vielsagenden Untertitel „Wo man Freunde trifft!“ mitzuspielen.

In diesem Jahr wurde ein neuer Teilnehmerrekord mit beinahe 500 Teilnehmern im Hauptturnier erreicht, womit die altehrwürdige Staufer-Stadt mittlerweile wohl das zweitgrößte Open in Deutschland ausrichten dürfte. Im A-Turnier (ab 1800 DWZ/ELO) waren über 260 Spieler – darunter mehr als 50 Titelträger – gemeldet, und das Teilnehmerfeld in der B-Sektion (unter 2000 DWZ/ELO) war insgesamt nicht wesentlich kleiner.

Robert und Jochen tummelten sich also spielstärkegemäß im B-Open und bestritten zwischen Neujahr und Dreikönig neun Runden mit Auslosung nach beschleunigtem Schweizer System
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Robert ließ aus privaten Gründen die vierte Runde aus und gewann in der letzten Runde kampflos. Echt erkämpft wurden von ihm also 3,5 aus 7, mit der kampflosen Gewinnpartie waren es 4,5 aus 8. Insgesamt war dies wohl eine Performance leicht unter Wert; bei einigen Partien, die durchaus ambitioniert angelegt waren, fehlte die letzte durchschlagende Angriffskombination.

Jochen konnte sich im Vergleich zum Vorjahr, bei nahezu gleichem Gegnerniveau, mit sechs Punkten aus neun Spielen noch etwas verbessern und ist mit dem erreichten 26. Platz unter 239 Konkurrenten hoch zufrieden. Dass diesmal kein einziges Remis unter den Partieresultaten war, beweist das durchgängige Spiel auf zwei Ergebnisse. Unter den drei Niederlagen waren zwei letztlich erwartbar, doch eine dritte fühlte sich besonders schmerzhaft an, weil wirklich unnötig und ärgerlich – womit sie aber auch besonders lehrreich gewesen sein sollte!

Im A-Turnier gewann mit 7,5 Punkten als alleiniger Erstplatzierter ristian Schröder.

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Das Staufer-Open als Turnierveranstaltung mit beachtlicher Erfolgsgeschichte wird wohl zurecht immer wieder hoch gelobt. Das Platzangebot im Congress-Centrum Stadtgarten ist großzügig und das Ambiente sehr angenehm. Die Halle, die über ausreichende und zudem während des Turniers kostenfreie TG-Parkplätze verfügt, ist auch schön gelegen mit dem ehemaligen Landesgartenschaugelände Haustüre sowie der fußläufig bequem erreichbaren Innenstadt, wo es an attraktiven gastronomischen Angeboten und Übernachtungsmöglichkeiten nicht fehlt.

Vielleicht schaffen wir es ja bei einem der nächsten Male in Turniermannschaftsstärke nach Schwäbisch Gmünd zu reisen. Das wäre schön!

Siehe Turnierhomepage
Autor: Jochen Fuchs

Veröffentlichung vom:
16.01.2019

Der Gewinner des Neujahrsblitzturniers 2019 ist Michael Ramin!


Das diesjährige Neujahrsblitzturnier hat Michael Ramin gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!
Autor: Sf Jens-Peter