Presse


Veröffentlichung vom:
10.04.2017

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Schachkrimi: 2. Mannschaft entscheidet Aufstiegsduell gegen Filder 1 für sich

Am 9. April kam es endlich zum lange erwarteten Showdown in der Kreisklasse. Beide Mannschaften waren bislang ohne Punktverlust durch die Saison gekommen, wobei Filder mehr Brettpunkte vorweisen konnte. Um aufzusteigen musste Esslingen also gewinnen.

Den Reigen eröffnete Franz Speicher (1) mit schwarz gegen den DWZ-mäßig stärkeren Gerhard Binder. In hoher Zeitnot und in schlechterer Stellung war ihm dann aber das Glück hold, als der Gegner einzügig einen Turm einstellte und kurz darauf aufgab. Das sieht man gar nicht selten, dass sich in Zeitnotphasen die Nervosität auf den Gegner überträgt.

Kurze Zeit später beendete Gerd von Olnhausen (6) seine Partie mit einem Remis. In einer königsindischen Partie konzentrierte Gerd seine Ressourcen voll ins Zentrum und konnte einen Freibauern bis nach e7 vorstoßen. Im entscheidenden Moment spielte er allerdings ungenau uen- und Partiegewinn aus. Da die schwarzen Figuren plötzlich wesentlich aktiver standen, kam Gerd dann auf ein Remisangebot seines Gegners zurück.

Gerhard Limley hatte es an Brett 7 mit Schwarz mit einem der Hussin-Brüder zu tun. Beharrliches Druckspiel auf der C-Linie brachten ihm zuerst einen und dann noch einen Mehrbauern ein. Durch seinen Sieg setzte sich Gerhard zudem mit 7 Punkten aus 8 Partien an die Spitze der Topscorer-Liste. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Guntram Doleschal (8) trennte sich von seinem Gegner mit Remis. Obwohl die italienische Partie mit entgegengesetzten Rochaden Potential für Aufregung barg, verflachte sie nach Damentausch zu einem ausgeglichenen Turmendspiel ohne verwertbaren Vorteil für einen der beiden Spieler.

Kurz vor Mittag stand es 3:1, allerdings verliefen die übrigen vier Parteien nicht eindeutig zu unseren Gunsten. Wirklich bis zum letzten Zug ausgespielt endete Bernd Stübens Partie (2) Remis. Erst im Endspiel konnte erorteil herausarbeiten, allerdings reichte der Mehrspringer wegen der aktiven Stellung des gegnerischen Königs nicht zum Sieg. Damit stand es 3,5:1,5.

Zu diesem Zeitpunkt musste Suat Duran (5) sich bereits mit den 30 Extrasekunden pro Zug in festgefahrener Position über die Runden retten und auch für Jochen Fuchs (4) lief die Zeit allmählich ab nachdem er trotz überlegener Stellung keinen Ansatzpunkt für die Brechstange hatte finden können.

Folglich richteten sich alle Augen auf Bernd Hempels Partie (3). Bernd hatte lange gebraucht um sich aus gedrückter schwarzer Position mit ungünstiger Positionierung seiner Läufer herauszuarbeiten. Ein taktisches Scharmützel vor der gegnerischen Königsstellung trug ihm leider nur einen Bauern ein, obwohl es nach mehr ausgesehen hatte. Das Grundproblem einer feindlichen und weit vorgedrungenen Bauernmajorität am Damenflügel blieb ihm aber erhalten.

Das Blatt begann sich erst zu wenden, als er durch kecke Springermalität einsackte. Von da spielte Bernd mit der Präzision eines Uhrwerks, stoppte die Damenflügelbauern mit seinem König und machte mit seinem Turm Jagd auf die Bauern der anderen Brettseite. Auch der gegnerische Versuch sich in ein Patt zu flüchten, blieb vergeblich und er entschied die Partie für sich und die gesamte Begegnung für uns. Zu Recht wurde er mit Beifall und Glückwünschen für diese tolle Leistung überschüttet.



Nachdem Jochen letztlich durch Zeitüberschreitung verloren und Suat sich mit seinem Gegner auf Remis geeinigt hatte stand es am Ende 5:3. Den Aufstieg feierte der Verein dann bei herrlichem Frühsommerwetter in der Zeller Kleingärtnerkolonie. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an Ronald, der die Zusammenkunft ermöglicht hatte.
Autor: Sf Gerd

Veröffentlichung vom:
29.03.2017

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Bad Wörishofen 2017

Wie jedes Jahr machte sich im März eine Truppe aus Esslingen nach Bad Wörishofen zum Schachopen auf. Heinz Englmeier, Michael Ramin und Udo Scharrer spielten im A-Open mit, Franz Speicher im Senioren-Open. Vor Ort trafen wir noch auf Helmut Gottwald, der das B-Open mitspielte. Da er das Turnier aus privaten Gründen kurz unterbrechen mußte, konnte Helmut leider nur einen Platz im hinteren Mittelfeld erzielen.

(Klick auf die Bilder zum Vergrößern)



Franz Speicher startete im Seniorenturnier sehr gut und erzielte durch gutes Spiel Punkte gegen Wertungsbessere. Leider hatte er sich im Vorfeld eine Erkältung zugezogen, die nicht abklang. So mußte er mit 4 aus 7 das Turnier abbrechen. Auf jeden Fall wird er Wertungspunkte gewinnen. Udo Scharrer mußte erkennen, dass im A-Open jeder halbe Punkt hart erkämpft werden mußte. Erst zum Schluß gelang es ihm, den Score auszugleichen und landete mit 4,5 aus 9 im Mittelfeld. Im Großen und Ganzen aber eine befriedigende Leistung.



Michael Ramin machte in Runde 3-6 einen sensationellen Zwischenspurt auf 4/6. Seine um einiges wertungsstärkeren Gegner versuchten mit der Brechstange den Sieg zu erringen, wurden aber von Michael eines Besseren belehrt. Die letzten drei Runden brach er dann nicht ein, sondern sicherte mit zwei Unentschieden und 5/9 den Ratingpreis in seiner Kategorie. Eine Spitzenleistung von Michael und viele zusätzliche Wertungspunkte für seine DWZ.



Heinz Englmeier startete mit zwei Siegen. Als Belohnung durfte er dann gegen den Großmeister Pap antreten. Diesen zwang er zum Aufbrauchen seiner gesamten Bedenkzeit und zu manchem schlechteren Zug. Am Ende war die Partie zwar laut Computer ausgeglichen, aber der Großmeister konnte sich dann doch noch durchsetzen. Über einen weiteren Sieg kam es zur Partie gegen den Internationalen Meister Pirrot. In der Eröffnung verlor Heinz durch ein Übersehen einen Bauern. Die Partie war dadurch aber noch nicht aus und Heinz verwickelte die Stellung dermaßen, dass er Kompensation für den Bauern hatte.

Die Stellung am Schluß war aber für den IM einfacher zu spielen, so dass er einen leicht schwächeren Zug von Heinz ausnutzen konnte. Mit 2,5 aus 3 in den Runden 6 bis 8 spielte Heinz sich wieder in die Spitzengruppe. Damit war aber sein Dynamo leer und er trat in Runde 9 nicht mehr an. Damit blieb das Turnier etwas unvollendet, aber eine sehr starke Leistung von Heinz.

Udo Scharrer
Autor: Sf Udo

Veröffentlichung vom:
26.03.2017

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Sieg gegen Urach in der Landesliga

Am Sonntag trat die erste Mannschaft im Heimspiel gegen Urach an. In diesem Spiel waren wir leichter Favorit. An Brett 1 hatte Heinz Englmeier das übliche Problem, dass sein Gegner mit Remis zufrieden war. Dies erreichte er durch Zugwiederholung. Udo Scharrer (2) glich mit Schwarz die Partie nach der Eröffnung aus und seine Partie endete auch friedlich.

Michael Ramin (5) wiederholte eine Eröffnungsidee aus Bad Wörishofen. Leider beurteilte er seine Stellung zu positiv, so dass er in einen Konter seines Gegners lief. Mit einem Pseudodamenopfer vollstreckte sein Gegner. Der materielle Vorteil reichte ihm dann zum Sieg. Andreas Kiefer (4) kam schon sehr gut aus der Eröffnung heraus und engte seinen Gegner permanent ein. Sein Gegner versuchte durch ein Figurenopfer gegen zwei Bauern noch Gegenspiel zu erreichen. Andreas stellte aber seine Figuren nach und nach so hin, dass die Vollstreckung durch einen Damenfang daische Ende war.

Jan Albruschat (8) spielte sein übliches Spiel - unkompliziert aus der Eröffnung heraus mit einer Prise Gift. Sein Gegner wurde durch die Einfachheit der Eröffnung verwirrt und übersah eine Springergabel. Jan verwirrte sogar seine Mitspieler, indem er einem Abtausch aus dem Weg ging. Schlußendlich verwandelte er sicher zum 3:2 Zwischenstand. Jens-Peter Schulz (6) spielte lange Zeit ohne Figurentausch. Bei der anschließenden Abtauschorgie kam ihm ein Bauer abhanden. Durch aktives Spiel erhielt er aber Kompensation, so dass sein Gegner mit wenig Bedenkzeit ihm Remis anbot, was JP auch annahm.

Hans Schreiber (7) spielte mit Schwarz aktiv auf Sieg. Nach der großen Rochade stellte er seine Türme auf den Königsflügel. Sein Gegner versuchte Gegenspiel am Damenflügel zu erhalten. Nach Tausch der Damen konnte Hans einen Bauern bis auf die zweite Reihe vorrücken und ihn mit seinem Läufer unterstützen. Da der Gegner einen andersfarbigen Läufer hatte, nverdrängbar. Nach etwas Herummanövrieren durch Hans entschied dieser Bauer dann auch die Partie und die Begegnung.

Wie häufig spielte Günter Kunert (2) die längste Partie. Sein Gegner spielte eine wenig ambitionierte Eröffnung, die aber Günter in leichte Schwierigkeiten brachte. Er mußte in ein Endspiel gegen das Läuferpaar und mit vereinzelten Bauern abwickeln. Jeder andere in unserem Team hätte dem Druck beim Herumlavieren des Gegners wahrscheinlich nicht standgehalten, aber Günter erreichte durch zähes Spiel noch den halben Punkt. Damit endete die Begegnung 5:3 und wir sind jetzt auf dem vierten Platz.

Im letzten Spiel gegen Ostfildern können wir befreit aufspielen, da es nur noch um Platz 4 oder 5 geht. Bei einem Sieg oder Unentschieden bleiben wir Vierter, was eine sehr gute Saisonleistung bedeuten würde.
Autor: Sf Udo

Veröffentlichung vom:
20.03.2017

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2. Mannschaft: Es bleibt weiter spannend!

Mit einem 5,5 : 2,5 Sieg gegen Altbach 1 bleibt die 2. Mannschaft weiter ohne Punktverlust und auf Tuchfühlung mit dem Tabellenführer Filder 1.

Den ersten Punkt konnte Gerhard Limley (8) bereits nach gut zwei Stunden einfahren. In seiner Partie ging es etwas lebhafter zu als bei seinen letzten Spielen. Rasch konnte er einen Bauern und sogar eine Figur gewinnen, allerdings zum Preis einer reichlich zerrütteten Königsstellung. Er konnte allerdings die Drohungen parieren und seinen Vorteil nach Hause bringen.

An den Spitzenbrettern Luan Ahmeti (1) und Franz Speicher (2) wurde Damengambit gespielt. Franz nahm das Gambit an und glich den zentralen Stellungsnachteil über geduldiges Flügelspiel aus. Sein Gegner geriet zudem in erhebliche Zeitnot. Luan konnte sich erst im Endspiel durchsetzen, nachdem die Partie lange Zeit ausgewogen verlief.

Bernd Hempel (4) hatte mit Schwarz einen astreinilianer auf dem Brett und stand sehr aussichtsreich, als ihm ein Fehler unterlief und er die Partie so verschenkte. Gerd von Olnhausen (7) musste sich wie bereits in der Vorwoche in der 1. Mannschaft mit dem Wolga-Gambit auseinandersetzen. Auch hier versuchte sein Gegner mit dem überraschenden Vorstoß f5 das Spiel auf den Königsflügel zu verlagern, aber die schwachen weißen Felder und fortgesetzte Bauernverluste besiegelte dann sein Schicksal.

Beim Stand von 4:1 stellte es der Mannschaftsführer den übrigen Spielern frei, Remisangebote anzunehmen. Jochen Fuchs (5) hatte in seiner Englischen Partie zwar besseres Figurenspiel und räumliches Übergewicht, konnte aber noch keinen entscheidenden Vorteil herausspielen. Bernd Stüben (3) rannte auf der f-Linie gegen die gegnerische Königsstellung an, aber nachdem der Gegner den Damenabtausch erzwingen konnte, verflachte die Partie.

Suat Duran (6) musste wieder mit Schwarz vorlieb nehmen und schaffte es nicht in se die Initiative zu übernehmen. Also gaben die drei Spieler der Aussicht auf ein zeitiges Mittagessen gegenüber dem persönlichen Ehrgeiz den Vorzug und einigten sich mit ihren Gegnern auf ein Unentschieden zum Endstand von 5,5:2,5.
Autor: Sf Gerd

Veröffentlichung vom:
06.03.2017

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Ein gutes Pferd springt knapp: 2. Mannschaft bewahrt durch einen knappen Sieg gegen Nürtingen 4 ihre Aufstiegschance!

Zuversichtlich trotz Unterzahl ging die Zweite am Sonntag in die 7. Runde gegen Nürtingen 4. Bald zeigte sich allerdings, dass fast alle Esslinger mäßig bis schlecht aus den Eröffnungen kamen. Bernd Hempel (3) spielte Skandinavisch. Nachdem die Damen frühzeitig getauscht waren einigte er sich mit einem Isolani und etwas Entwicklungsrückstand auf ein Remis. Gerhard (7) quälte sich in einer zugestellten französischen Partie ab, konnte aber auch nach 2 Stunden keinen erkennbaren Vorteil erzielen und willigte ebenfalls in ein Remis ein. Diese Punkteteilungen gegen nominell schwächere Gegner hatten wir nicht auf der Rechnung.

Nachdem Luan (1) dann – sichtlich übermüdet – durch einen über die h-Linie konsequent vorgetragen Königsangriff das Verhängnis ereilte, sah die Lage beim Stand von 1:3 bedenklich aus. Das Blatt begann sich mitartie zu wenden. Sein Gegner entschied sich in einem Damenbauernspiel unerwartet zu einer langen Rochade und verharrte trotz des weißen Truppenaufmarschs am Damenflügel passiv. Nachdem die Königsstellung geknackt war, beendete Gerd die Partie mit einer 3-zügigen Mattkombination, die durch ein Turmopfer eingeleitet wurde, bereits im 26. Zug. So macht Schach Spaß.

Bernd (2) hatte zunächst große Schwierigkeiten mit seinem Göring-Gambit in Vorteil zu kommen. Er schien eigentlich schon überspielt, als sein Gegner über die b-Linie in die weiße Stellung eindringen konnte und die weiße Bauernbasis auf c3 unhaltbar wurde. Im Eifer des Angriffs vernachlässigte sein junger Gegner allerdings die Verteidigung der Königsstellung und Bernds Dame war plötzlich vor dem nahezu schutzlosen schwarzen König. Frustriert machte er dann auch noch einen groben Schnitzer und lud Weiß zur vorzeitigen Mattsetzung ein.

Den nächsten Punkt holte Jochen (4), der sich in seiner exzentrischen Erö fühlte und am Damenflügel ein Übergewicht errang. Neben einer Qualität kassierte er alle gegnerischen Bauern dort und sein Gegner gab auf, als er die drohende Umwandlung nicht mehr verhindern konnte. Beim Stande von 4:3 hing der Sieg von Suats (5) Partie ab. Erst nach dem 20. Zug konnte er sich allmählich aus einer gedrückten Caro-Kann Stellung befreien. Sein Gegner hatte seine Chancen nicht nur nicht genutzt, sondern ermöglichte durch ungedeckte und unharmonisch aufgestellte Figuren Suat eine Kombination, die den weißen König exponierte und ihm eine Qualität eintrug. Er konnte seinen Vorteil schließlich über die Zeitnot retten, der zuzuschauen die Nerven des einen oder anderen Schachfreunds auf die Probe stellte. Trotz Vorteil willigte Suat in ein Remis ein, weil der Mannschaftssieg damit gesichert war.
Autor: Sf Gerd

Veröffentlichung vom:
13.02.2017

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Glücklicher Sieg im Derby gegen RSK

Am Sonntag traten wir beim Ortsderby zu einem sehr wichtigen Spiel auswärts gegen RSK Esslingen an. Im Fußballerjargon würde man es ein 4-Punktespiel nennen, da RSK ein direkter Konkurrent um die Nichtabstiegsplätze ist. Von der Aufstellung her traten wir in Augenhöhe an, so dass ein spannender Kampf erwartet werden konnte.

Jan Albruschat (7) konnte mit Weiß nicht viel aus der Eröffnung herausholen und einigte sich auf Remis. Michael Ramin (4) neutralisierte mit Schwarz den Anzugsvorteil seines Gegners und gab auch Remis. Jens-Peter Schulz (5) trennte sich nach dem Damentausch auch friedfertig.

Hans Schreibers (6) Gegner spielte sehr aggressiv am Königsflügel und konnte nach einem Figurenopfer die Qualität gewinnen. Hans hatte zwar Mehrbauern dafür, aber konnte die nicht schnell genug in Bewegung setzen. Schlußendlich war das Endspiel verloren.

Udo Scharrer (3) spielte in der Eröffnunig am Damenflügel und erzwang Bauernschwächen. Sein Gegner ging am Königsflügel zum Königsangriff über und erspielte sich durch drohende Figurenopfer Vorteile. Mit mehreren Verteidigungszügen konnte Udo die Stellung gerade noch so zusammenhalten, so dass sein Gegner am Schluß Dauerschach gab. Zu diesem Zeitpunkt stand es 2:3 gegen uns und die drei übrigen Bretter liesen maximal ein 4:4 erwarten.

Günter Kunert (2) blieb in seiner Partie immer auf Remisbreite. Sein Gegner knetete ihn im Doppelturmendspiel mit ungleichen Läufern. Aber Rechenmaschine Günter ließ sich nicht weichkochen und opferte sogar einen Bauern, um den übrig gebliebenen gegnerischen Turm mit dem Läufer einzusperren. Danach sah sogar sein Gegner ein, dass die Partie Remis ist.

Harald Blum (8) ließ mit Schwarz in der Eröffnung nichts anbrennen und kam mit einem vollwertigen Spiel in die zweite Spielphase. Dort erspielte er sich einen Freibauern am Damenflügel und nutzte die gedrückte Stellung des G er den Freibauern in Bewegung setzte, konnte sein Gegner den nicht mehr ohne Materialverlust aufhalten und gab deshalb auf.

Heinz Englmeier (1) kam aus der Eröffnung mit einer Mehrqualität für zwei Bauern heraus. Normalerweise genügend Kompensation für seinen Gegner. Heinz spielte aber zunächst seinen König an die gegnerischen Bauern heran und fischte listig zwei Bauern ab, da er die gegnerischen Verteidigungszüge durch Mattdrohungen kompensierte. Danach war die Mehrqualität ausreichend zum Sieg und zu unserem etwas glücklichen 4,5:3,5 Gesamtsieg.

Das war ein sehr wichtiger Sieg, da damit sehr wahrscheinlich der Nichtabstieg schon besiegelt ist.
Autor: Sf Udo

Veröffentlichung vom:
23.01.2017

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2. Mannschaft weiter auf Spitzenplatz

Auch nach der 5. Runde bewahrt die 2. Mannschaft ihre Aufstiegschancen und führt ungeschlagen die Tabelle in der Kreisklasse an. Nachdem Jochen (5) den ersten Punkt kamplos eingefahren hat, bezwang Luan (1) den gegnerischen Kapitän Zink in einem fulminanten Königsangriff nach wenig mehr als 1 Stunde Spielzeit.

Gerds Gegner (7) gab nach einem Qualitätsverlust in unbefriedigender Stellung bereits im 22. Zug entnervt auf. Suat (6) bewegte seinen schwachen Franzosenläufer in einem selten gesehenen Manöver von a6 über d3 nach f5 und denselben Weg wieder zurück und ließ seinen König mutig in der Mitte stehen. Dies wurde später mit Damen- und Partiegewinn belohnt.

Auch Gerhard (8) gewann Dame und Partie nach einem etwas zähen Damengambitspiel. Die beiden Bernds hatten das Nachsehen: Bernd Hempel (4) unterlag im Morra-Gambit, Bernd Stüben unterlag im Endspiel nach einer Aljechin-Vertes Gegners. Zum Endstand von 6:2 punktete schließlich Franz, der die Partie durchweg klar dominierte und Bauer um Bauer eroberte.
Autor: Sf Gerd

Veröffentlichung vom:
14.01.2017

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Das Neujahrsblitzturnier hat Hans Schreiber gewonnen.

Er blieb bei 6 Punkten aus 7 Partien als einziger Spieler ohne Niederlage. Herzlichen Glückwunsch!
Autor: Sf Suat

Veröffentlichung vom:
09.01.2017

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Unentschieden gegen Kirchentellinsfurt

Am Sonntag dem 8.1.2017 traten wir in der fünften Runde der Landesliga gegen Kirchentellinsfurt an. Da Kirchentellinsfurt bisher mit ersatzgeschwächter Mannschaft noch punktlos geblieben war, mußten Sie gegen uns mit kompletter Mannschaft antreten um wichtige Punkte gegen den Abstieg zu holen.

Udo Scharrer (3) glich mit Schwarz den Anzugsvorteil aus und akzeptierte das frühe Remisgebot des Gegners.
Bei Andreas Kiefer (4) dauerte das Spiel zwar ein paar Züge länger, wurde aber in ausgeglichener Stellung auch früh Remis gegeben.

Hans Schreiber (7) spielte die Eröffnung sehr originell und kam trotz Rochadeverlust in ein Mittelspiel mit dynamischen Ausgleich. Er versuchte durch Vorziehen der Königsbauern den gegnerischen König unter Druck zu setzen, was aber auch die eigene Stellung schwächte. Um nicht zu überziehen, nahm er das Remisangebot des Gegners an. Harald Blum (8) wurde am Damenflügel vonnden Bauern überrascht, wodurch seine Dame am Damenflügel eingeklemmt wurde. Durch den Raumverlust konnte Harald nach dem Vorrücken der gegnerischen Königsbauern seine Figuren schwer koordinieren und mußte schlußendlich nach einem taktischen Schlag den Damen- bzw. Partieverlust hinnehmen.

Jens-Peter Schulz (6) eröffnete mit Weiß sehr aggressiv. Sein Gegner kannte sich in der Variante aber sehr gut aus, so dass JP für aktives Spiel eine Figur opferte. Im weiteren Verlauf konnte er aber die Kompensation nicht nachweisen und mußte wegen der Minusfigur die Segel streichen. Günter Kunerts (2) Gegner tauschte in der Eröffnung möglichst viele Figuren um das Spiel zu neutralisieren. Im Mittelspiel spielte dann Günter bei reduzierten Material seine Stärken aus. Zunächst errang er den Kunertbauern durch das Zusammenspiel von Springer und Dame. Sein Gegner versuchte die Partie im Doppelturmendspiel mit Minusbauern zu retten. Durch giftige Züge setzte Günter aber seinen Gegner so un ein Turmopfer übersah und durch einen Bauernzug mattgesetzt wurde.

Heinz Englmeier (1) spielte die Eröffnung sehr ambitioniert. Er opferte bei der großen Rochade einen Bauern und übte dadurch mit seinem Läuferpaar großen Druck auf den gegnerischen Königsflügel aus. Schlußendlich endete das Ganze für Heinz, dass er die Dame hatte und der Gegner Turm und Springer. Durch präzises Spiel entblöste Heinz die gegnerische Verteidigungsstellung und hätte anschließend durch Doppelangriff auch den Springer gewonnen. Das wollte sich sein Gegner nicht mehr zeigen lassen und gab deshalb auf.

Michael Ramins (5) Gegner opferte in der Eröffnung einen Bauern – spielte also ein Gambit. In der Tat bekam er dafür für den außenstehenden Betrachter sehr aktives Spiel. Durch ein anschließendes Figurenopfer schien Michaels Verteidigungsstellung nicht mehr haltbar zu sein. Michael Ramin hatte es aber genau durchgerechnet und konnte durch Konterzüge die Stellung entschärfen und kam soBei den weiteren Vereinfachungen verlor er zwar einen Bauern, konnte das Doppelläuferendspiel aber sicher zum Remis verwandeln.

Damit endete die Partie 4:4. Insgesamt ein gerechtes Ergebnis und eine gute Leistung unserer Mannschaft.
Autor: Sf Udo

Veröffentlichung vom:
29.12.2016

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Am 20.12. fand unsere traditionelle Weihnachtsfeier im Trödler statt, die mit rund 30 Gästen sehr gut besucht war. Bei leckerem Burgunderbraten und dem einen oder anderen Bier ließ man in sehr angenehmer Atmosphäre das letzte (Schach)Jahr noch einmal Revue passieren. Besonders erfreulich war sicherlich, dass wieder 5 Gäste von unseren Freunden vom RSK unserer Einladung gefolgt waren. Außerdem durften wir mit Hartmut Hehn aus Ebersbach und mit Werner Fohrer als altem Zeller Recken weitere Gäste begrüßen.

Beim anschließende""main.php?page=turniere#turnier2"">Blitzturnier, das erst weit nach Mitternacht beendet war, nahmen schließlich 18 Spieler teil. Dabei zeichnete sich von Anfang an ein sehr enges Kopf-an-Kopf Rennen zwischen unseren beiden Gästen vom RSK, Markus Röscheisen und Martin Scholl, ab. Am Ende hatte Markus mit herausragenden 15 Punkten aus 17 Partien ganz knapp die Nase vorne vor Martin, der mit 14,5 Punkten als zweiter ins Ziel kam. Auf den dritten Platz kam Hartmut Hehn mit 13 Punkten, der nach holprigem Auftakt mit einer Siegesserie in den letzten Runden glänzen konnte. Die besten Teilnehmer des Dicken Turm waren Jan Albruschat mit 12,5 Punkten und Jens-Peter Schulz mit 12 Punkten.

Vielen Dank allen Teilnehmern der Weihnachtsfeier für das gute Gelingen und das tolle Fest!
Autor: Sf Jens-Peter

Veröffentlichung vom:
12.12.2016

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Unentschieden gegen Bebenhausen II

Am Sonntag trafen wir in Tübingen auf die Mannschaft von Bebenhausen II. Da Bebenhausen bisher gute Ergebnisse erzielt hatte, benötigten wir für einen Punktgewinn eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wir waren kaum gesessen, als leider Hans Schreiber (6) schon feststellen mußte, dass der Spr""Springer am Rand bringt Kummer und Schand"" bei ihm voll zutraf. Der Figurenverlust hatte schnell auch den Partienverlust zur Folge.

Bei Andreas Kiefer (4) fehlten nach mehrfachen Figurentausch Bauern, für die er aber keine Kompensation hatte. Kurze Zeit später konnte er seinem Gegner nur die Hand zur Aufgabe reichen. Heinz Englmeier (1) gewann zwar einen Bauern, aber sein Gegner konnte eine Festung aufbauen. Heinz bemühte sich zwar die Festung zu knacken, aber mußte irgendwann doch einsehen, dass die Stellung nur ein Remis hergab.

Nach dem Start mit 0,5:2,5 konnte Udo Scharrer (3) den Rückstand durch einen Sieg verkürzen. In einer scharfen Angriffspartie mit heterogenen Rochaden stand der Gegner nach dem Damentausch in einer Verteidigungsstellung. Schlußendlich konnte die passive Stellung des Gegners in einen Qualitätsgewinn umgewandelt werden, der im Endspiel zum Sieg verwertet wurde. Jan Albruschat (7) hatte im Mittelspiel die Chance nicht genützt in ein Turmendspiel mit zwei Mehrbauer einzuleite aber das Endspiel Doppelturm gegen Dame zum Remis verwerten.

Jens-Peter Schulz (5) spielte sehr verwickelt, wodurch sein Gegner leicht die Übersicht verlor und in ein Endspiel mit Minusqualität einleiten mußte. Dieses Endspiel wurde von JP sicher verwertet. Das Spiel von Günter Kunert (2) war lange ausgeglichen. Im Endspiel zeigte Günter wie immer seine volle Stärke und errang auch eine Qualität. Anschließend verwandelte er die Qualität in eine Mehrfigur, worauf sein Gegner aufgab.

Nach dem schlechten Start stand es also 4:3 für uns. Harald Blum (8) stand nach der Eröffnung ziemlich gedrückt. Er mußte deshalb in ein Endspiel mit Minusbauern einleiten. Zunächst reduzierte er vorbildlich die Bauern, bis ein Endspiel mit jeweils zwei Lichtfiguren und zwei gegen drei Bauern entstand. Im weiteren Verlauf sah Harald die Möglichkeit durch einen Springertausch einen Bauern zur Dame zu verwandeln. Leider konnte sein Gegner eine Figur opfern und selber seinen Freen, was den Sieg bedeutete.

Damit endete die Partie 4:4. Im Nachhinein zwar etwas unglücklich, aber im Vorfeld wären wir mit dem Ausgang zufrieden gewesen.
Autor: Sf Udo

Veröffentlichung vom:
25.11.2016

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Malta 2016 vom 12. bis 20.11.2016 (zur Turnierseite)

Nach den Erfahrungen vom letzten Jahr vergrößerte sich unsere Gruppe (Michael Ramin, Ulrich Fitzke und Udo Scharrer) durch Jan Albruschat und Franz Speicher. Auch sonst wurde viel Werbung für das Turnier gemacht, weswegen schon vorzeitig die mögliche Teilnehmerzahl von 250 erreicht wurde. Die Topspieler des Turniers waren Großmeister Ramesh aus Indien, GM Petrov aus Bulgarien und IM Dann aus Deutschland.

(Klick auf die Bilder zum Vergrößern)



Die Ergebnisse der Teilnehmer vom Dicken Turm Esslingen waren wie folgt:

Michael Ramin startete gut ins Turnier und mußte dann eine unglückliche Niederlage gegen eine griechische WIM hinnehmen. In der Nachmittagsrunde zauberte er dafür eine Stellung auf das Brett, die mit „Matt in 8 oder Damenverlust“ (der Gegnerin) Michael den Vollen Punkt brachte. Anschließend versuchte er in jeder Partie den Sieg zu erzwingen, was aber meist durch den Gegner verhindert wurde. Letztendlich erzielte er 4,5 aus 9 und den „inoffiziellen Sonderpreis“ für die meisten Züge (465) im Turnier.
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Udo Scharrer startete sehr gut ins Turnier und gewann auch gegen einen Hochkaräter. In der zweiten Turnierhälfte hatte er aber nach einer Niederlage auch das Problem gegen die Wertungsschwächeren nicht gewinnen zu können. Zusätzlich verlor er noch gegen ein dänisches Jungtalent. Insgesamt waren das dann auch 4,5 aus 9.

Jan Albruschat spielte am Anfang das typische Ping-Pong im Schweizer System - gewinnen gegen den Wertungsschwächeren und verlieren gegen den Wertungsstärkeren. Gegen Ende des Turniers grätschte er aber aus und erzielte dadurch sehr gute 5 aus 9. Wahrscheinlich lag das am vielen Schwimmen im Meer, das den Kopf frei machte.

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Franz Speicher startete analog Jan mit dem üblichen Ping-Pong, wobei er dabei zwei Mal sehr unglücklich gegen die Wertungsbesseren verlor. In der ersten Partie hatte er sogar den IM Quillan am Rand der Niederlage und in der dritten Runde verlor er nur knapp durch einen letzten taktischen Trick seines Gegners im Endspiel. Nachdem in der sechsten Runde sein Gegner nicht antrat und er kampflos einen Punkt bekam, platzte aber bei ihm vollends der Knoten. In der 7.Runde ließ er seinem wertungsstärkeren Gegner keine Chance und überspielte ihn im Mittelspiel. In der achten Runde wurde mit Schwarz ein Remis eingestreut.



In der letzten Runde überspielte ihn sein Gegner in der Eröffnung, vernachlässigte dabei aber seine Entwicklung. Franz setzte alles auf eine Karte und drohte gegen den König. Sein Gegner konnte das nur durch den Tausch der Dame gegen Turm und Springer verhindern. Das entstehende Endspiel verwirklichte er sicher zum Sieg. Damit erzielte er überragende 5,5 aus 9 und einen Ratingpreis in der Kategorie bis ELO 1900. Parallel dazu sorgte er in unserer Truppe dafür, dass wir die gute maltesische Küche kennenlernten.



Unser Berliner Schachfreund Ulrich Fitzke spielte im Seniorenturnier. Wie bei jedem Turnier spielte er bis zum letzten Bauern auf Sieg, wenn es meist auch nur Remis endete. Durch Lospech in der letzten Runde reichte es nur zu 4,5 aus 9, was aber ungefähr den Erwartungen entsprach. Das Open gewann im übrigen der indische Nationaltrainer GM Ramesh mit 7,5 Punkten vor 7 punktgleichen Spielern mit 7 Punkten.



Udo, Michael, Jan, Franz & Ulli
Autor: Sf Jan

Veröffentlichung vom:
07.11.2016

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Niederlage gegen Deizisau II

Am Sonntag den 6.11. spielte unsere 1. Mannschaft in Esslingen gegen den Aufstiegsfavoriten aus Deizisau. Trotz DWZ-Nachteils auf unserer Seite wollten wir uns aber auf jeden Fall achtbar schlagen.

Heinz Englmeier (1) mußte mit Schwarz gegen den Internationalen Meister Bronznik antreten. Wie immer kam bei Ihm eine komplizierte Stellung auf das Brett, wo aber sein Gegner den besseren Überblick hatte und gewann. Hans Schreiber (6) spielte umsichtig und einigte sich mit seiner Gegnerin auf Remis.

Günter Kunert (2) wurde von seinem Gegner aggressiv angegriffen, konnte aber den Angriff abwehren und zum Gegenschlag ausholen. Der Konter war so stark, dass sein Gegner aufgab. An Michael Ramins (4) Brett sah es lange ausgeglichen aus. Irgendwie hat aber seine Gegnerin trotz reduziertem Material die Partie noch zum Sieg verwerten können.

Harald Blum (8) kam zu seinem ersten Einsatz in der ersten Mannsch Die Stellung auf seinem Brett war zwar verwickelt, aber Harald hielt die Stellung im Ausgleich und einigte sich mit seinem Gegner auf Remis. Auf dem Brett von Jens-Peter Schulz (5) gab es im Mittelspiel eine sehr verwickelte Stellung zu sehen. Mehrere Figuren bedrohten sich gegenseitig. Sein Gegner hatte aber den besseren Überblick und verwertete die Partie zum Sieg.

Jan Albruschat (7) spielte wie gewohnt. Jede Figur wurde abgetauscht bis man ins Endspiel kommt. Sein Gegner scheint aber sein Gewinnenwollen etwas übertrieben zu haben. Jan hat auf jeden Fall durch gutes Spiel im Endspiel den Sieg errungen. Udo Scharrer (3) opferte in der Eröffnung einen Bauern und stellte zwei Züge später noch einen ein. Trotz zweier Minusbauern versuchte er einen Königsangriff, den sein Gegner aber abwehren konnte.

Sein Gegner war aber mit seinen Figuren in der Verteidigung gebunden und opferte für die Befreiung einen Bauern zurück. Dabei wurden alle Figuren bis auf einen Turm auSeite abgetauscht. Das entstandene Endspiel Turm und zwei Bauern gegen Turm und einen Bauern war dann Remis. Somit endete der Kampf 3,5:4,5. Trotz der Niederlage können wir mit der Mannschaftsleistung zufrieden sein.
Autor: Sf Udo

Veröffentlichung vom:
04.11.2016

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Die 2. Mannschaft verteidigt auch nach der dritten Runde am 30.10. die Tabellenführung in der Kreisklasse. Allerdings ist zu bedenken, dass die Entscheidung wohl erst am Ende der Saison fallen wird, wenn die Zweite auf Altbach 1 und Filder 1 trifft.

Gegen RSK 2 brachte Jochen am 5. Brett (gegen Stopatshinski) den ersten Punkt heim, nachdem er durch effektivere Figurenaufstellung zwei Bauern erobern konnte. Am 3. Brett setzte sich Bernd Stüben gegen Eckhard Kraft mit einem gewohnt aggressiven Königsangriff durch.

Mit diesem Vorsprung im Rücken einigte sich Gerd (gegen Kutschera) am Brett 6 in ausgeglichener Stellung auf ein Remis. Kurz darauf konnte Bernd Hempel seinem noch jungen Gegner (Brett 4) die frech in seine Stellung eingedrungene Dame abjagen, worauf dieser die Waffen streckte.

Suat blieb am Brett 5 gegen den stark spielenden Häusler überraschenderweise chancenlos: bei entgegengesetzten Rochaden wurde Suats Königsflügel übel zerfetzt. Luan kam schlecht aus der Eröffnung und verlor eine Figur. Obwohl er sich lange mühte seine Nachteile auszugleichen, setzte sich Herbert Albrecht am Ende durch.

Zum Schluss besiegte Gerhard am 8. Brett Rainer Bracher in einer etwas zähen Partie. Da Franz kampflos zum Erfolg kam und der Begegnung als Zuschauer folgte, stand es am Ende 5,5 : 2,5 für den Dicken Turm.
Autor: Sf Gerd

Veröffentlichung vom:
24.10.2016

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Am Sonntag trat die erste Mannschaft in der zweiten Runde der Landesliga gegen die Mannschaft aus Pfullingen an. Im Vorfeld war es klar, dass es zu einer knappen Entscheidung kommen würde.

Udo Scharrer (3) wurde mit Weiss durch mehrfachen Figurentausch neutralisiert und das Spiel endete dann schnell Remis. Das Spiel von Heinz Englmeier (1) war verwickelter, endete aber auch mit einem Unentschieden. Der Gegner von Günter Kunert (2) reduzierte auch das Material, so dass die Partie friedlich endete. An den ersten drei Brettern hatten wir uns eigentlich mehr erhofft, aber jetzt kam es auf die hinteren Bretter an.

Unser Ersatzspieler Bernd Stüben (8) kämpfte bis ins Bauernendspiel, das aber ausgeglichen war und Bernd dadurch ins Remis einwilligen mußte. Zu diesem Zeitpunkt stand der Wettkampf kritisch, da Michael Ramin (5) eine Figur weniger hatte und an den anderen drei Brettern noch keine Aussage bezüglich des Ausgangs möglich war.
(4) kämpfte zwar vorbildlich um den Sieg, aber mit der Materialverteilung Läufer und zwei Bauern auf beiden Seiten war kein Gewinn mehr möglich. Inzwischen hatte Michael Ramin seine letzte Chance genützt und trotz zweier Minusfiguren den Gegner in ein Dauerschach mit der Dame manövriert.

Parallel dazu hatte Jens-Peter Schulz (6) alles gewagt um eigentlich den Minuspunkt an Brett 5 auszugleichen. Überraschenderweise war sein Gegner in größerer Zeitnot als er. In dieser Zeitnot konnte Jens-Peter über die h-Linie eindringen und einen Bauern gewinnen. Da sein Gegner um Gegenspiel zu erreichen mit dem Turm nach vorne ging, fehlte dieser als Deckung um den Angriff von Jens-Peter zu parieren. Wie im ersten Spiel eine klasse kämpferische Leistung von JP.

Hans Schreiber (7) kämpfte am Schluß noch um das Remis für den Mannschaftssieg. Sein Gegner hatte aber das glücklichere Ende und der Mannschaftskampf endete dadurch 4:4.
Autor: Sf Udo